Facebook ist nicht böse, weißt du

Das größte soziale Netzwerk tauchte in letzter Zeit häufig in Zusammenhang mit aktuellen Schlagzeilen auf. Oftmals allerdings mit Negativ-Schlagzeilen, was vermuten lassen könnte, Facebook wäre eine Plattform, auf der übles geschürt würde.

An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu!
(Hamlet)

Leider lassen sich Gesetzgeber und vor allem ältere Leute von diesem Zusammenhang abschrecken. So ist es nicht verwunderlich, dass erneut von einer “stärkeren Überwachung im Internet” gesprochen wird oder härtere Restriktionen. Was genau macht eigentlich Schlagzeilen?

Flashmobs und Demonstrationen

Viele Menschen an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort gleichzeitig zusammen zu trommeln ist nicht gerade einfach. Das dies insbesondere über Facebook geschieht, nicht weiter verwunderlich; ist es doch das derzeit größte Netzwerk sozialer Kontakte. Bisher fanden sich über Facebook Gleichgesinnte zusammen, die ein bestimmtes Ziel verfolgen und dieses in der Öffentlichkeit offline zum Ausdruck bringen. Dass selbstverständlich auch verschärfte Themen zur Sprache kommen ist spätestens nach den Aufständen in Ägypten kein Geheimnis mehr. Facebook selbst sollte dafür aber nicht an den Pranger gestellt werden. Schließlich ist gerade das der Reiz der Plattform: viele Menschen aus der ganzen Welt finden an einem Ort zusammen.

Meinungsbildung/Hetze/Ideologie

Seit den Anschlägen in Norwegen wissen wir, dass Meinungsbildung oder auch Ideologien über Social Networks durchaus propagandahaft steigern und gegen bestimmte Randgruppen gehetzt werden kann. Meinungsbildung (auch im Guten) erfolgt jeden Tag auf dem Netzwerk, auch ohne, dass dabei Menschen zu Schaden kommen. Was allerdings nie in den Medien erzählt wird ist: Facebook hat ein sehr strenges System der Administration – jedes Profil, jede Gruppe, jede Seite, die man für verdächtig hält, gegen geltendes Recht zu verstoßen, kann an Facebook gemeldet werden. Wenn sehr viele User ein bestimmtes Profil oder Gruppe oder Seite melden, wird diese relativ zügig entfernt! Es ist also unsere Aufgabe, selbst die Augen und Ohren offen zu halten und zu melden, wenn unserer Meinung nach widerrechtliches vonstatten geht!

Veranstaltungen

Tja, in gewisser Weise sind Eltern selbst schuld, wenn sie ihr minderjähriges Kind unbeaufsichtigt im Internet herumstreifen lassen und dieses Kind dann 15.000 Menschen dazu veranlasst, zu ihrer Geburtstagsparty zu kommen. Facebook ist an einer solchen Naivität bestimmt nicht schuld! Natürlich könnten sie die Standardeinstellungen für Veranstaltungen so abändern, dass es erstmal nicht öffentlich ist oder man eine Höchstzahl an Gästen eingeben kann. Doch wer als Eltern nicht aufpasst, muss eben mit einer Strafe rechnen, das ist im offline Leben schließlich auch so!

Fazit: Facebook ist nicht böse, unsere Ignoranz und Unachtsamkeit macht es allerdings manchmal dazu ;)

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